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Technicolor bringt analoges 3D

Alle gucken 3D! Könnte man meinen. Geht aber gar nicht. Denn laut heise.de sind von den rund 4800 deutschen Leinwänden nicht mal zehn Prozent auf digitale und damit 3D-fähige Projektion umgerüstet. Eine Lösung ist seit diesem Sommer in Sicht.

Technicolor bringt zur Zeit in speziell umgerüsteten Kinos "Für immer Shrek" mit dem TC3D-Verfahren plastisch auf die Leinwand. Dabei befinden sich die Bilder für das rechte und linke Auge auf einem klassischen 35-mm-Streifen. Eine spezielle Linse vor dem Projektor legt sie übereinander. Bei dem Verfahren kommt ebenfalls eine zirkuläre Polarisation zum Einsatz, sodass die gleichen Brillen eingesetzt werden, wie bei RealD-Digitalprojektionen.

Neben Shrek-Verleiher Dreamworks haben sich Warner Bros, Universal und weitere Studios bereit erklärt, das Verfahren zu unterstützen. Fox und Disney lehnen ab. Immerhin können jetzt bis zur flächendeckenden Digitalisierung der deutschen Lichstpielhäuser auch kleinere Kinos Filme in 3D zeigen und von den Mehreinnahmen profitieren. Mehr Informationen gibt es bei heise.de und auf der Technicolor-3D-Info-Site.

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Zoom Ausgabe 5/2010

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