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Panasonic bringt HD-Camcorder mit aufsteckbarer 3D-Vorsatzlinse
Der japanische Elektronikkonzern Panasonic hat angekündigt, Mitte September mit dem HDC-SDT750 einen HD-Camcorder auf den deutschen Markt zu bringen, mit dem sich 3D-Videos anfertigen lassen. Das rund 1400 Euro teure Gerät nimmt bis zum Format 1080p50 (50 Vollbilder pro Sekunde mit einer Auflösung von 1920 × 1080 Bildpunkten) im AVCHD-Format auf, das viele Blu-ray-Player und Panasonics Blu-ray-Recorder wiedergeben können.
Die 3D-Aufnahmen erfolgen jedoch nicht in Full-HD. Sie werden mittels einer im Lieferumfang enthaltenen Vorsatzlinse realisiert, die wie ein Augenpaar gleichzeitig zwei Bilder aus unterschiedlicher Perspektive aufnimmt. Der 3MOS-Bildsensor erfasst die beiden Bilder mit je 960 × 540 Pixel für das rechte und linke Bild, die dann getreckt im Format 960 × 1080 Pixel nach dem sogenannten Side-by-Side-Verfahren gespeichert werden. Für die Wiedergabe der 3D-Aufnahmen ist ein 3D-tauglicher Fernseher einschließlich 3D-Brille notwendig.
Die Brennweite des eingebauten Leica-Dicomar-Objektivs beträgt im 2D-Betrieb 35 mm, bei Nutzung der 3D-Vorsatzlinse 58 mm (beides jeweils entsprechend Kleinbild). Die Lichtstärke nimmt im 3D-Betrieb im Vergleich zum 2D-Modus von F1.5 auf F3.2 ab, der Konvergenzpunkt liegt laut Panasonic dann bei 2 Meter vor dem Objektiv. Zoomen ist bei stereoskopischen Aufnahmen nicht möglich.



