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Canon stellt XF 300 und XF 305 vor
Im Profibereich wird's eng. Immer mehr Camcorder legen in puncto Bildqualität und Ausstattung derart nach, dass Revolutionäres nur noch eine kurze Halbwertszeit hat. Neues Beispiel dafür ist der jüngste Zuwachs in der Canon-Familie.
Die Zwillinge XF 300 und XF 305 werden ihre digitalen Bilder im 4:2:2-Verfahren aufnehmen. Die hohe Farbpräzision ermöglicht erweiterte Bearbeitungsoptionen in der Postproduktion. Drei 1/3-Typ-FullHD-CMOS-Sensoren und der DIGIC-DV-III-Prozessor sorgen für die Aufnahme des Bildes.

Diese geschieht im offenen MXF (Matieral-eXchange-Format). Adobe, Apple, Avid und Grass Valley haben bereits Kompatibilität zugesichert. Das Material wird auf zwei Compact-Flash-Karten aufgezeichnet. Für die Datenrate von 50 Mbps sind die gerade richtig!
Das L-Serie-Objektiv punktet mit einer Lichtstärke von 1:1,6 und hat einen 18-fachen Zoom. Der Bildstabilisator ist mittlerweile dreistufig und bietet Standard-, Dynamik- und Powered IS-Modi.
Einzig ein verbindlicher Preis ist noch nicht bekannt. Verfügbar sollen die Wunderkinder dann ab Ende Juni sein.


