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39. Studentenfilmfestival sehsüchte
Deutsche Studentenfilme gehören zu den besten der Welt. Was die Profis nur selten schaffen – nämlich einen Oscar holen – gelingt ihnen mit nahezu unheimlicher Regelmäßigkeit. Da ist es nur konsequent, wenn das größte, internationale Studentenfilmfestival ein deutsches ist. In Potsdam-Babelsberg ist es beheimatet, sehsüchte ist sein Name.
In diesem Jahr findet das Filmtreffen zum 39. Mal statt. Schon zu DDR-Zeiten als Studentenfestival gegründet, wurde die Arbeit um die Wende herum kurz unterbrochen, um 1995 mit noch mehr Engagement wieder aufgenommen zu werden. Seitdem wird das gesamte Festival von Studenten der Hochschule für Film und Fernsehen (HFF) Konrad Wolf organisiert.
Das Event wäre nicht das größte dieser Art, wenn es sich nur auf deutschen Lorbeeren ausruhen würde. In diesem Jahr fanden 1300 Einreichungen aus 66 Ländern ihren Weg nach Potsdam. Schwerpunktland im Jahr der Fussball-WM ist Südafrika. Vom 20. bis 25. April können filmbegeisterte Zuschauer die 141 ausgewählten Werke anschauen.
Der Großteil von ihnen bewirbt sich um einen – oder mehrere – der insgesamt 16 Preise. Neben den Klassikerkategorien widmet sich das Festival gerade hier der Nachwuchsförderung. So ist der Preis für den besten Pitch verbunden mit einem Gutschein zur Drehbuchentwicklung und der Produzentenpreis enthält Sachleistungen des Postproduktionshauses Pictorion Das Werk. In diesem Jahr wird außerdem wieder der beste Schauspieler ausgezeichnet.
Die diesjährige Retrospektive widmet sich ausgewählten Filmen des Regisseurs Hans-Christian Schmid. Am Samstag, 24. April werden seine Frühwerke „Das lachende Gewitter“, „Sekt oder Selters“ sowie „Die Mechanik des Wunders“ gezeigt.
www.sehsuechte.de



