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Mit dem Web 2.0 stehen auch Filmemachern neue, kostengünstige und gleichzeitig massenwirksame Marketingmöglichkeiten zur Verfügung. Ein Überblick über die Instrumente, prominente Praxisbeispiele und einige grundlegende Tipps von Experten.
1929 landete „Doctor“ Joe Lee einenWerbecoup. Zur Vorstellung seines Films „Isle of Lost Ships“ (USA 1929, RKO, Regie: IrwinWillat) machte er seinem Publikum zunächst einmal mächtig Angst. In den Ankündigungstrailern warnte er zart besaitete Kinobesucher vor einem Besuch seines Films und versprach: „Für den Fall, dass Sie während der Vorführung in Ohnmacht fallen, stellen wir kostenlos Ammoniakgeist und Riechsalz zur Verfügung.“ Eine Woche vorm Filmstart baute Lee dann eine Krankenstation inklusive Krankenschwester im Kinofoyer auf. Und am Tag der Premiere fuhr ein Krankenwagen vor, vorgeblich, um geschockte Filmbesucher schnell ins Krankenhaus bringen zu können. Die Sache sprach sich herum, die Kampagne zündete.Der Publikumsandrang musste durch Polizisten gebändigt werden.Die erste Buzz-Kampagne der Filmgeschichte war ein voller Erfolg.
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